
Herstellung eines langlebigen 500-Watt-Quarzheizers
Wenn man einen Industrieofen 10 Stunden am Tag betreibt, kennt man die Herausforderungen. Die Heizelemente werden dabei bis an ihre Grenzen belastet. Wenn es Zeit ist, Ersatzteile zu kaufen, stellt sich immer dieselbe Frage: Kann ein hochwertiges Heizelement tatsächlich der hohen Temperatur standhalten – oder wird es bereits nach einer Woche kaputtgehen?
Die Wahrheit über die Funktionsweise dieser Heizelemente
Die Angabe von 500 Watt ist nicht nur eine Zahl auf der Verpackung. Es handelt sich dabei um die Menge an Wärme, die tatsächlich auf das zu heizende Material abgegeben wird. Im Inneren des Quarzrohrs wird der Wolframdraht extrem heiß, wodurch Kurzwellen-Infrarotstrahlung erzeugt wird.
Das Tolle daran: Diese Energie gelangt direkt ins Material – anstatt nur die Luft um das Material herum zu erwärmen. Das geht sehr schnell. Doch es gibt einen Haken: Wenn die Leistung nicht perfekt mit der Länge des Rohres übereinstimmt, entstehen Hotspots. Und genau diese Hotspots sind der Feind – sie verursachen meistens Risse im Quarz.
Warum einige Heizelemente einfach kaputtgehen
Man hat sicher schon solche „Billig-Heizelemente“ gesehen, die fast sofort versagen. Meistens liegt das daran, dass der Quarz nicht rein genug ist oder die Vakuumdichtung ungenau ist. Kleine Verunreinigungen im Glas erzeugen Spannungspunkte. Bei einer 10-stündigen Betriebszeit dehnt sich das Glas aus, die Spannungen steigen – und schon passiert etwas Schlimmes.
Wir verwenden hochreinen geschmolzenen Quarz, damit das Rohr sich ohne Verformungen ausdehnen kann.
Außerdem muss der Wolframdraht genau in der Mitte liegen. Wenn der Draht auch nur leicht nach unten hängt, verteilt sich die Wärme ungleichmäßig – und das Heizelement geht viel zu früh kaputt. Wenn alles richtig gemacht wird, erhält man ein Ersatzteil, das lange funktioniert.
Achtung: Die Fallen
Hocheffiziente Quarzheizelemente sind zwar leistungsstark, aber auch empfindlich. Zuerst einmal sind sie zerbrechlich. Wenn der Ofen zu stark vibriert oder man die Heizelemente während der Installation mit öligen Fingern berührt, entstehen Probleme. Das Öl erzeugt Stellen, die unter Hitze versagen.
Außerdem sollte man auf die Verkabelung achten. Eine locker sitzende Verbindung kann dazu führen, dass Funken entstehen – und das kann das Heizelement sofort zerstören.
Und um Himmels willen: Verwenden Sie einen guten Steuerkreis. Man möchte schließlich nicht, dass die Temperatur zu hoch wird – sonst muss man die Heizelemente viel häufiger ersetzen, als man eigentlich möchte.