
Hören Sie auf, gegen die Verzögerungen in Ihrem Rotationsofen anzukämpfen!
Wenn Sie bereits Erfahrungen mit dem Betrieb eines Hochleistungsrotationsofens gesammelt haben, kennen Sie sicherlich die Frustration, die damit einhergeht. Man gibt dem Controller Anweisung, die Heizleistung zu verringern – doch der Ofen reagiert nicht sofort darauf. Die herkömmlichen Heizelemente halten die Wärme viel zu lange bei. Bis sie endlich abkühlen, ist man meist schon zu weit gegangen.
Deshalb kommt die 110-Volt-Infrarot-Technologie ins Spiel. Sie reduziert diese Verzögerungen auf nur wenige Sekunden. Das ist wirklich schnell – und dadurch kann man den Prozess optimieren und die Geschwindigkeit erhöhen, ohne befürchten zu müssen, dass die Produkte beschädigt werden.
Wie es eigentlich funktioniert
Die meisten Öfen versuchen zunächst, die Luft zu erwärmen – erst danach wird das Produkt erwärmt. Das ist ein langsamer Prozess. Bei Infrarot-Heizung hingegen wird die elektromagnetische Strahlung direkt auf das Ziel gerichtet. Stellen Sie sich vor, die Sonne trifft auf Ihre Haut an einem klaren Tag – Sie spüren die Wärme sofort. Da die Strahlung mit Lichtgeschwindigkeit übertragen wird, hört die Heizung sofort auf, sobald der PLC die Stromzufuhr unterbricht. Kein Raten mehr, keine Probleme mit Temperaturschwankungen, während das Produkt durch verschiedene Zonen rotiert.
Einfache Einrichtung
Wir haben uns für 110 V entschieden – das macht die Arbeit einfach. Man muss sich nicht mit schweren Transformatoren oder einer Umverkabelung des gesamten Systems herumschlagen. Die Technologie funktioniert einfach mit dem, was man bereits hat.
Außerdem wird eine große Leistung in einem kleinen Gehäuse untergebracht. Man kann diese Geräte direkt in einen PID-Zyklus anschließen – dadurch hat man die Kontrolle darüber, welche Temperatur erreicht wird.
Die Nachteile
Infrarot-Heizung ist zwar effektiv – doch sie ist auch aggressiv. Da eine enorme Menge an Energie sofort auf die Oberfläche des Produkts einwirkt, kann man das Produkt leicht verbrennen, wenn man nicht vorsichtig ist. Wenn die Drehgeschwindigkeit zu gering ist oder die Lampen falsch ausgerichtet sind, sieht man das sofort. Man muss also den richtigen Balancepunkt zwischen Drehgeschwindigkeit und Intensität der Infrarotstrahlung finden.
Außerdem müssen die Reflektoren sauber gehalten werden. Das klingt einfach – doch Staub und Fett sind hier das Problem. Wenn die Reflektoren schmutzig werden, müssen die Lampen härter arbeiten und werden heißer – dadurch wird die Quarzkapsel schneller zerstört. Halten Sie die Reflektoren sauber, dann funktionieren sie weiterhin einwandfrei.