
Bei jeder Schicht muss man ständig auf den Heiztunnel achten – denn wenn die Preforms nicht mit dem richtigen Temperaturprofil herauskommen, entstehen viele Ausschussteile, die Prozesse verlangsamen sich, und es ist notwendig, alles zu tun, damit die Produktionslinie weiterläuft. Wenn die Heizelemente unerwartet versagen, geht es nicht nur um verlorene Minuten – sondern auch um verlorene Resin-Mengen sowie um die zusätzliche Zeit, die benötigt wird, um die Situation wieder in Ordnung zu bringen.
Die Frage ist also: Wie viel Stillstand und Wartungsaufwand entsteht dadurch, dass die Heizelemente nicht mit der Maschine, dem Prozess und den Anforderungen Schritt halten können?
Was wirklich wichtig ist: Wir entwickeln Infrarot-Heizelemente für Blow-Molding-Maschinen, die speziell für die Anforderungen der Preform-Heizung konzipiert sind: schnelle Reaktionszeit, stabile Leistung und wiederholbare Ergebnisse. Man kann Halogenquarzlämpfe oder Kurzwellen-Infrarotlampen verwenden – deren Leistungsstärke muss zur jeweiligen Heizzone passen. Die Lampen sind für 240V/480V-Systeme sowie Standard-R7-Stecker geeignet.
Das Quarzgehäuse schützt die Heizelemente vor thermischen Belastungen durch häufiges Betreiben. Die innere Anordnung der Filamente sorgt dafür, dass die Energie genau dort eingesetzt wird, wo sie benötigt wird. Dadurch wird eine bessere Temperaturkontrolle im gesamten Heiztunnel erreicht.
Warum das für Ihre Maschine wichtig ist: Bei Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB-Blow-Molding-Maschinen bestimmen die Heizelemente das Tempo der Produktion. Wenn sie richtig funktionieren, kann die Maschine mit der vorgesehenen Geschwindigkeit arbeiten, ohne dass es zu Temperaturschwankungen kommt.
Dadurch geht weniger Zeit für das Aufwärmen der Maschine verloren, es entstehen weniger Ausschussteile, und die Dicke der Flaschenwände bleibt konstanter. Über einen Zeitraum von einem Jahr führt das zu mehr Betriebszeit, weniger Ausschuss und erheblichen Energieeinsparungen – besonders dann, wenn die Heizelemente ihre Leistung konstant halten, ohne dass die jeweilige Heizzone überlastet wird.
Praktische Details: Die Installation ist einfach – doch manche Details müssen beachtet werden. Bestätigen Sie die Spannung, die Leistung, die Länge sowie den Typ der Stecker der Maschine und passen Sie die Heizelemente entsprechend an die einzelnen Heizzonen an. Eine nicht passende Leistungsstärke führt dazu, dass das Temperaturprofil gestört wird.
Es gibt einen Kompromiss: Eine höhere Leistungsstärke verkürzt die Aufwärzeit – doch dafür sind saubere Reflektoren sowie ein stabiler Luftstrom erforderlich, um Hotspots zu vermeiden. Planen Sie den Austausch der Heizelemente während der regulären Wartungsarbeiten und halten Sie Ersatzteile bereit, damit unplanmäßige Ausfälle nicht zu langanhaltenden Störungen führen.