
Warum Ihr Pizzaberger schneller reagieren muss
Wenn Sie schon einmal an einem Freitagabend in einer professionellen Küche gearbeitet haben, kennen Sie dieses Gefühl. Die Aufträge häufen sich, und der Ofen schafft es einfach nicht, mit dem Tempo mitzuhalten.
Die meisten Öfen verwenden Standardheizelemente, die eine zu große „thermische Masse“ aufweisen. Im Klartext: Sie sind langsam. Es dauert ewig, bis sie heiß werden – und noch länger, bis sie wieder abkühlen. Wenn man versucht, pro Stunde Dutzende von Pizzen zuzubereiten, ist diese Verzögerung fatal.
Deshalb verwenden wir Kurzwell-Infrarotquarztuben. Sie beseitigen diese Trägheit praktisch vollständig.
Das Geheimnis der Geschwindigkeit
Die meisten Öfen erhitzen einfach die Luft und hoffen, dass die Wärme irgendwann die Pizza erreicht. Wir machen das anders. Unsere Quarztuben strahlen elektromagnetische Wellen direkt in den Teig. Wir nennen das „Zweistufige Reagieren“. Sobald die Energie auf den Filament trifft, beginnt die Wärme sich auszubreiten. Es gibt keinen Grund mehr zu warten, bis die Metallhülle heiß wird. Dadurch können Sie Ihr Arbeits Tempo erhöhen und mehr Pizzen herstellen, ohne ins Schwitzen zu geraten.
Die Details zum Quarz
Wir verwenden hochreinen Quarz für diese Tuben – denn er lässt das Infrarotlicht ungehindert durchdringen. Der Quarz schützt außerdem das Wolframfilament darin und sorgt dafür, dass die Wärme tatsächlich auf das Essen trifft. Um zu verhindern, dass die Wärme entweicht, nutzen wir normalerweise Schutzschilde. Dadurch bleibt die Ofenkammer stabil – Sie müssen also nicht ständig gegen Temperaturunterschiede kämpfen, sobald Sie die Tür öffnen.
Eine Warnung: Achten Sie auf die Leistungsintensität. Ein Hochleistungstubus bringt zwar viel Power mit sich, doch er belastet die Anschlüsse stark. Wenn Sie keine geeignete Isolierung verwenden, können die Anschlüsse beschädigt werden. Glauben Sie mir darauf.
Der Kompromiss
Der Nachteil ist, dass man bei dieser Geschwindigkeit etwas von der „Sicherheitsnetz“-Funktion einbüßt. Da diese Tuben sofort reagieren, müssen die PID-Controller sehr präzise sein. Wenn die Sensoren nicht an der richtigen Stelle sind, kann es dazu kommen, dass die Temperatur zu hoch wird. Dann enden die Beläge verbrennt und der Teig bleibt unvollständig gegart – bevor man überhaupt merkt, was passiert ist.
Im Grunde tauscht man die langsame, nachsichtige Funktionsweise eines herkömmlichen Ofens gegen ein präzises Werkzeug ein. Es ist zwar schneller – doch man muss dabei präziser vorgehen.